Article by Article – Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons

Brochure by Daniel Rietiker and Manfred Mohr

The events of July 7, 2017 at the United Nations in New York deserve our attention. The Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW)
constitutes a real paradigm shift, and the end of a period of stagnation in
nuclear disarmament of more than 20 years. After biological (1972) and
chemical weapons (1993), the remaining type of weapons of mass destruction will be banned once the treaty enters into force. Continue reading “Article by Article – Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons”

U.S.-Russia Nuclear Arms Racing: Still Crazy After All These Years

By Andrew Lichterman and John Burroughs
This July 16, 1945, photo shows the mushroom cloud of the first atomic explosion at Trinity Test Site, New Mexico. (AP)

President Vladimir Putin’s major address on March 1 to Russia’s Federal Assembly was candid about the economic and social challenges facing Russians. What attracted attention in the United States, however, was a detailed description, complete with video animations, of an array of new nuclear weapons delivery systems, including a nuclear-powered cruise missile and an underwater drone.

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U.S.-Russia Nuclear Arms Racing: Still Crazy After All These Years

Basel Declaration on human rights and trans-generational crimes resulting from nuclear weapons and nuclear energy

The participants in the international conference Human Rights, Future Generations and Crimes in the Nuclear Age, held in Basel from September 14-17, 2017, affirm that the risks and impacts of nuclear weapons, depleted uranium weapons and nuclear energy, which are both transnational and trans-generational, constitute a violation of human rights, a transgression of international humanitarian and environmental law, and a crime against future generations. Continue reading “Basel Declaration on human rights and trans-generational crimes resulting from nuclear weapons and nuclear energy”

Unterzeichnen Sie den JuristInnenbrief zur Abschaffung von Kernwaffen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

begleitet von einem Stillschweigen in den deutschen Medien und deshalb nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit findet derzeit bei den Vereinten Nationen in New York eine von 134 Staaten geführte Konferenz statt, in der ein Atomwaffenverbotsvertrag mit dem Ziel der Abschaffung aller Atomwaffen verhandelt wird. Seit der Verabschiedung des Nichtverbrei-tungsvertrags im Jahr 1968 ist dies die wichtigste Staateninitiative zur nuklearen Abrüstung. Nach einer ersten Verhandlungsrunde im März steht in der Zeit vom 15. Juni bis 7. Juli 2017 die zweite Konferenzrunde an. Das Verhandlungsergebnis der ersten Runde – ein überarbeiteter Vertragsentwurf als Grundlage der Fortsetzung der Beratung in der zweiten Verhandlungsrunde – liegt inzwischen vor. In dem Diskussionsprozess konnte IALANA International durch unser Verbindungsbüro bei den Vereinten Nationen in New York mit eigenen Formulierungsbeiträgen eine erfreuliche und anerkannte Rolle spielen. Allerdings finden die Verhandlungen ohne Beteiligung Deutschlands statt. Die NATO – Staaten mit Ausnahme der Niederlande boykottieren die Verhandlungen. Dabei hatten Christdemokraten und Sozialdemokraten in einer einmütigen Entschließung fast aller politischen Kräfte am 27. Oktober 2016 im Europaparlament alle Mitgliedstaaten der EU dazu aufgerufen, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene Konferenz zu unterstützen und sich konstruktiv daran zu beteiligen (Nukleare Sicherheit und Nichtverbreitung von Kernwaffen – Entschließung des Europäischen Parlaments vom 27. Oktober 2016 zur nuklearen Sicherheit und Nichtverbreitung von Kernwaffen 2016/2936(RSP)). Die Bundesregierung folgt aber bislang offenbar einer Demarche der Regierung der USA an alle Mitglieder der NATO, in der diese dringend dazu aufgerufen werden, der Konferenz fern zu bleiben. IALANA Deutschland hat dies in der Neuauflage der Erklärung „Atomzeitalter beenden“ ausführlich dokumentiert. Wir wenden uns nun an Sie mit der Bitte, den beigefügten Juristenaufruf zur Unterstützung des Verhandlungsprozesses zu unterzeichnen . Wir möchten damit zugleich öffentlich zum Ausdruck bringen, dass die Haltung der Bundesregierung Widerspruch in der deutschen Zivilgesellschaft findet und dringend der Korrektur bedarf. Deutschland darf in diesen Verhandlungen nicht im Abseits stehen. Deutschland muss vielmehr zu den ersten Signatarstaaten gehören des Atomwaffenverbotsvertrags!

Mit freundlichen Grüßen
Otto Jäckel

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